Seit 1959 - der Märchengarten


Seit 1959: Der Märchengarten im Blühenden Barock

Wer die Entstehung des Märchengartens im Blühenden Barock nachvollziehen will, muss ins Jahr 1957 zurück gehen. Und vor allem einen Namen nennen: Albert Schöchle.
Der Gründer des Blühenden Barock machte eine Fahrt nach Holland, um Tiere einzukaufen. Dabei entdeckte er durch Zufall einen Märchengarten bei Tillburg. Schöchle machte sich damals große Sorgen um die Zukunft des Blühenden Barock und suchte nach einer neuen Attraktion für den Park.

Albert Schöchle war begeistert - sein Aufsichtsrat war zunächst entsetzt und Schöchle musste die Aufsichtsratsmitglieder damals einzeln von dem Projekt überzeugen.
Schöchle schuf aber kein Plagiat des Vorbildes aus Holland, sondern holte sich Anregungen und verbesserte viele Details.

1959 war es geschafft - der Ludwigsburger Märchengarten öffnete seine Pforten und die Reaktion der Bevölkerung gab Schöchle recht. Der Märchengarten war von Anfang an ein Renner und das Ziel Schöchles, über die Kinder auch die Eltern zu einem Besuch ins Blühende Barock zu bringen, war erreicht.

Heute präsentiert sich der Märchengarten mit über 40 Märchenszenen. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten seit 1959 hat er regelmäßig zusätzliche Attraktionen bekommen.
Der Märchengarten hat also in den Jahren nichts von seinem Charme eingebüßt. Im Gegenteil. Durch den behutsamen Ausbau konnte der Erlebniswert ständig gesteigert werden - ohne aufdringlich zu wirken und ohne Attraktionen in neuzeitlichen Freizeitparks nacheifern zu wollen.

Die Macher des Blühenden Barock sind der festen Überzeugung, dass diese Form des Erlebens von Märchen die Phantasie, vor allem unserer Kinder, anregt. Das Märchen ist eine einmalige Kunstform, die auch im Zeitalter des elektronischen Spielzeuges und der virtuellen Welten nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Lassen Sie sich verzaubern! Von geheimnisvollen Wesen in einem märchenhaften Reich. Wo wohnt der Froschkönig? Und wie sieht das Dornröschen aus? Welche Streiche spielen Max und Moritz? Und wie groß ist Rübezahl?

Schöne Prinzen und bezaubernde Prinzessinnen, freche Kobolde und geheimnisvolle Fabeltiere sind im Märchengarten zu Hause. Sie erwarten die großen wie die kleinen Kinder, um sie in ihre phantastische Zauberwelt zu führen. Einmal auf dem Thron des Seerosenkönigs sitzen. Eine Bootsfahrt auf dem Märchenbach unternehmen! Unzählige kleine Abenteuer erleben!
‘Rufe laut: Rapunzel, lass deinen Zopf herunter!’ Gesagt, getan. Da kommt er schon! Aber sobald Rapunzel merkt, dass unten kein Prinz wartet, bleibt der Zopf auf halber Höhe hängen. Der Spiegel an der Wand nimmt es da nicht so genau. Auch wenn keine böse Stiefmutter vor ihm steht, so gibt er doch die bekannte Antwort: Ihr seid am Schönsten hier.

‘’Das Lächeln eines Kindes und das freudige Aufleuchten seiner Augen sind mir mehr wert als das Nicken von hundert Rauschebärten’’, hat der Erfinder des Märchengartens Albert Schöchle einmal gesagt. Wenn man die Kinder im Märchengarten sieht, weiß man, was er gemeint hat.

Und pünktlich zum 50. Geburtstag des Märchengartens wurde am 16. Mai 2009 ein neues Märchenhaus eingeweiht. Eingebettet in den Hang am Rande des Märchengartens ist das Gebäude fast komplett unterirdisch. Passend dazu ist die Hauptattraktion ein Märchen, das überwiegend unter der Erde spielt: „Däumelinchen“ von Hans Christian Andersen.

Die Resonanz auf die neue Märchenszene war überragend. Im 2. Teil des neuen Gebäudes gibt es auch weiterhin die Ausstellung „50 Jahre Märchengarten“. Hier wird ausführlich auf die Geschichte dieser Publikumsattraktion zurückgeblickt und das Erbe Albert Schöchles entsprechend gewürdigt.

Pünktlich zur Saisoneröffnung 2011 folgte der 7. Streich von Max und Moritz im Märchengarten und es heißt „Max und Moritz, wehe euch, jetzt kommt euer letzter Streich“ und weiter: „wozu müssen auch die beiden Löcher in die Säcke schneiden?“ ‚Bauer Mecke‘ ist nicht begeistert über die zwei Spitzbuben und das Ganze endet ziemlich tragisch. Damit werden nun bereits 5 der 7 Streiche von Max und Moritz mit bewegten Figuren und toll ausgestalteten Szenenbildern nacherzählt.

Zur Saisoneröffnung 2013 konnte die völlig neu gestaltete Märchenszene „Dornröschen“ in Betrieb genommen werden. Ein echtes Erlebnis für alle Märchengartenbesucher.  Und auch im Tunnel der Märchenbahn hat sich zur Saisoneröffnung 2013 was getan! Die Fahrgäste der Kleinbahn erleben im Tunnel eine echte Überraschung. Keine Angst, das ist kein Gruselabenteuer, sondern ein positives Erlebnis, das den kurzen Bahn-Aufenthalt im Tunnel bereichert. Zur Saisoneröffnung 2014 wird die „Bäckerszene“ aus den Streichen von „Max und Moritz“ neu gestaltet. Da wird den beiden frechen Buben ganz schön „eingeheizt“ und sie kommen nicht ganz ungeschoren davon.

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